Achtsamkeit

Nach einem sehr schönen und entspannten Wochenende ist mir mal wieder aufgefallen wir sehr ich im Alltag unter Strom stehe! Auf der Arbeit geht es jeden Tag rund: Meist hat man mehrere Dinge gleichzeitig zu tun, muss an verschiedenste Dinge denken, laufend klingelt das Telefon und man bekommt ständig zusätzliche Aufgaben, um die man sich kümmern muss….

Außerdem sind wir aktuell  durch eine Unterbesetztung noch mehr unter Druck als sonst, da wir zu viert eine unbesetzte Stelle kompensieren müssen. Kommt man dann nach einem mega anstrengenden Tag endlich nach Hause geht es – zumindest oft gefühlt – gleich weiter mit dem Stress. Schnell Sport machen, fix duschen und dann noch etwas Gesundes zum Abendessen zubereiten. Oder man ist noch mit Freuden verabredet und muss sich noch mehr beeilen um alles fertig zu bekommen (Aufräumen, Putzen, Wäsche waschen, Einkaufen, Essen, Einkaufsplan vorbereiten etc). Abends fällt man dann – meist natürlich viel zu spät – erschöft ins Bett, um nach einer zu kurzen Nacht in den nächsten stressigen Tag zu starten. Bedingt durch unsere Nacht- und Wochenenddienste kommen wir häufig auch am Wochenende nicht wirklich zum Abschalten und Runterkommen.

Um diesem wirren und stressigen Chaos ein wenig entgegen zu wirken habe ich mir nach diesem entspannten Wochenende vorgenommen verschiedene Achtsamkeitsübungen auszuprobieren, um auch im Alltag kurze Entspannungsphasen zu haben. Folgendes habe ich mir dabei herausgesucht:

  1.  Ich will im Alltag bewusst kurze Pausen machen um drei Mal tief durchzuatmen, mich auf seine Atmung konzentieren und den kreisenden Gedanken kurzen Einhalt gebieten.
  2. Ich will Wartezeiten zur Entspannung nutzen: Anstatt mich über den (unnötigen) Zeitverlust zu ärgern während ich z.B. in einer Telefonleitung hänge, während der PC hochfährt oder ein Programm startet, will ich diese Zeit in Zukunft ganz bewusst nutzen um tief durchzuatmen und mich auch hier wieder auf meine Atmung und die Umwelt konzentrieren.
  3. Wie bereits angedeutet kann einen das Telefon auf Arbeit in den Wahnsinn treiben. Immer wenn das Telefon klingelt, will ich einmal kurz durchatmen, den letzten Gedanken abschließen oder ordnen und dann erst ans Telefon gehen.

Ich bin sehr gespannt wie sich diese Übungen umsetzen lassen und wie sich mein Stresslevel damit verändern wird.

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