Effiziente Wochenplanung

Heute möchten wir euch zeigen, wie wir unsere Ernährung in den Alltag integrieren. Das Stichwort lauftet „Effiziente Wochenplanung“. Oftmals hören wir Argumente gegen eine gesunden Ernährung, die wir heute gerne entkräften möchten.

Nehmen wir zum Beispiel das Argument „Ich habe keine Zeit zum gesunden kochen“.
Wir haben für uns gelernt, dass die gesunde Ernährung mit einer guten Strukturierung und der geeignten Auswahl an Gerichten,  nicht mehr Zeit kostet als sich Nudeln mit Fertigsoße warm zu machen.
Bei uns sieht das im Speziellen so aus, dass wir Wochenpläne anfertigen, bei denen wir schriftlich festlegen, was wir in der entsprechend kommenden Woche essen möchten. In diesen Plänen berücksichtigen wir Termine, Sport und damit die Zeit die wir jeweils haben uns an einem Tag um das Essen zu kümmern. Hat man z.B. an einem Montagabend keine weiteren Termine nach der Arbeit, kann man sich gemütlich etwas leckeres kochen. Hat man beispielsweise dienstags eigentlich nur 30 min zu Hause ist, so könnte man montags einfach eine größere Menge kochen und dann am Dienstag von den (geplanten) Resten essen. Alternativ können viele Gerichte auch auf Vorrat eingefroren werden.

Zurück zu unserem Plan: Wir erstellen daraus eine Einkaufsliste für eine gesamte Woche, sodass wir nur einmal wöchentlich einkaufen gehen. Lebensmittel die rasch verderben (z.B. frischen Fisch), gibt es dann nur in den Tagen nach dem Einkaufen. Lebensmittel die sich hingegen gut lagern lassen verarbeiten wir eher am Ende der Woche. Dieses Prinzip bringt drei tolle Nebeneffekt mit sich:

  1. Es verderben kaum bzw. keine Lebensmittel;
  2. Es ist im Zweifel nicht irgendwelcher Krams im Haus den man zwischendurch essen kann 😉 und
  3. Man spart Zeit.

Ein weiteres Argument, das wir oft hören ist: „Gesunde Ernährung ist teurer“. Das können wir so nicht ohne weiteres bestätigen. Durch die wöchentlichen statt vielleicht täglichen oder übertägigen Einkäufe, sowie durch eine genaue Planung sind nach unserer Erfahrung die Einkäufe nicht teurer geworden. Dabei kommt es natürlich drauf an, aus was sich die „ungesunde Ernähung“ zusammen setzt. Der Preisvergleich bezieht sich hier auf unsere Einkäufe vor und nach der Ernährungsumstellung.
Die einzige Ausnahme in diesem Vergleich bildet hochwertiges Fleisch. Achtet man hier auf gute Qualität wird es schnell teurer, als wenn man das Fleisch bei Aldi, Lidl und Co. einkauft; aber dass muss eben jeder für sich selbst entscheiden.

Einen vielleicht negativen Aspekt unserer effektiven Wochenplanung möchten wir jedoch nicht unerwähnt lassen: Manchmal leidet die Spontanität unter dem festen Plan. Hat man z.B. für den Abend geplant zu Hause zu kochen, hat die Lebensmittel schon eingekauft und bekommt nun eine Einladung von Freunden, kann es etwas schwierig werden. Aber auch hier haben wir mittlerweile einige Strategien: Oft können die Lebensmittel die für das Abendessen gedacht waren, fürs nächste Frühstück mitverwendet werden (z.B. kommen so Paprika und Pilze statt in eine Gemüsepfanne ins morgendliche Rührei). Dafür bleibt z.B. eine Konservendose Bohnen im Schrank. Weiterhin ist es bei uns ohnehin so, dass wir an einzelnen Tagen auf zuvor in der Tiefkühltruhe eingefrorenes Essen zurückgreifen. Generell kann man eingefrorenes Essen sehr gut  als Joker benutzen, den man auftaut oder eben nicht.

Zusammengefasst haben sich wöchentliche Essenspläne, sowie Wocheneinkäufe für uns mehr als bewährt. Einen Beispieleinkauf könnt ihr auf diesem Bild sehen, wobei wir entsprechnd fehlendes Fleisch in größeren Mengen von Bauernhöfen beziehen, es einfrieren und dann nach Bedarf auftauen.

Wocheneinkauf I
Beispiel für einen typischen Wocheneinkauf ohne das Fleisch.

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