Verzicht

Nachdem wir im gestrigen Beitrage über den Verzicht von Schnitzeln geschrieben haben, kam mir ein sehr wichtiger Gedanke, den ich heute gerne mit Euch teilen möchte. Vollkommener Verzicht ist nämlich ein total falsches Wort für die Art der Ernährung wie wir sie durchführen. Wir verzichten auf gar nichts!


Verzicht ist ein hartes Wort und geht mit harten Regeln einher. „Von der Schokolade darfst Du nichts mehr essen, nie wieder“. Das wäre schlicht und einfach nicht durchführbar. Erlegt man sich solche harten Regeln auf, ist es vorprogrammiert, dass man seine „Diät“ irgendwann bricht. Unser Gehirn ist wunderbar drauf programmiert das kleine Wörtchen „nicht“ als maximale Aufforderung zu verstehen, genau das Verbotene zu tun. In unserer Schaltzentrale kommen quasi die Wörter „Schokolade“ und „essen“ an. Abhängig von der Willenskraft schafft man es vielleicht sich eine Woche, ein Monat oder ein Jahr die Schokolade zu verbieten, wird aber über kurz oder lang doch einknicken. Hat man dann seine Regeln verletzt, fühlt man sich schlecht und demotiviert, weil „man es mal wieder“ nicht geschafft hat stark zu sein.
Vielleicht ist die Schokolade für den ein oder anderen von Euch nicht das richtige Beispiel, da Ihr sie nicht gerne esst. Dann ersetzt die Schokolade in diesem Beispiel einfach durch etwas, von dem Ihr eigentlich wisst, dass es nicht sonderlich gesund ist, Ihr es aber sehr gerne esst.  Es können zum Beispiel auch Gummibärchen, Chips, Pommes oder Pizza sein.

Bei unserer Ernährungsumstellung handel es sich vielmehr um eine Verschiebung der Quantitäten, in der man bestimmte Lebensmittel konsumiert. So nimmt man in der Mehrzahl der Mahlzeiten die „erlaubten“ Lebensmittel zu sich, während es an Cheat-days (Mogeltagen) oder einzelnen Cheat-meals (Mogelmahlzeiten) erlaubt ist alles zu essen, was das Herz begehrt. Diese Cheat-days sind ein wichtiges Element der SlowCarb-Ernährung, da sie die Motivation und Durchhaltekraft erhöhen und gleichzeitig den Stoffwechsel ankurbeln sollen. Sie finden sich im Body Change Programm und im Programm 21 wieder. Während in diesen Programmen ganze Mogeltage erlaubt sind, haben wir bessere Erfahrungen damit gemacht, nur einzelne Mahlzeiten zu mogeln. Beispielsweise ein Abendessen, wenn man mit Freunden essen geht, oder ein Kaffee-und-Kuchen-Buffet wenn man zu Omas Geburtstag eingeladen ist. Ganze Mogeltage haben wir nicht gut vertragen, da wir durch viele Kohlenhydrate z.B. Kopfschmerzen bekommen und uns nicht so richtig wohl fühlen. Von der Häufigkeit haben wir gute Erfahrungen mit 1-2 Mogelmahlzeiten pro Woche gemacht. Dabei erreichen wir eine gute Gewichtsreduktion bei toller Motivation ohne erhebliche Einschränkungen im Alltag (z.B. Verabredungen zum Essen etc.).

In diesem Sinne: Bleit dabei! Es lohnt sich!
Sandra

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